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Couple Dance Team’s und Formation’s Reglement

(Version Aug. 2025)

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Definition

Couple Dance Teams und Formations sind Wettbewerbsdisziplinen, bei denen Choreografien aus Paartänzen in Team- oder Formationsstruktur präsentiert werden.


Kategorien

  • Teams
  • Formations

Altersklassen

(Die Altersspanne wird durch folgende Formel definiert: Veranstaltungsjahr – Alter = erlaubtes Geburtsjahr)

  • Children: 12 Jahre und jünger
  • Junior (Teams, Formations): 13–16 Jahre
  • Adult 1: 17 Jahre und älter
  • Adult 2: 31 Jahre und älter
  • Senior: 50 Jahre und älter

Die Regel der 3-Jahres-Spanne ist anwendbar, ausgenommen für Adult 2 und Senioren.


Anzahl der Tänzer

  • Teams: 4–8 Tänzer
  • Formations: 10–24 Tänzer

Musik

In allen Runden ist die Musik von den Teams bzw. Formationen frei wählbar.


Tempo

Keine Einschränkungen.


Dauer der Darbietung / Zeitlimits

  • Teams: Minimum 2:30 Minuten, Maximum 3:00 Minuten
  • Formations: Minimum 2:30 Minuten, Maximum 4:00 Minuten

Charakteristik und Bewegungen

Die Choreografien basieren auf Couple Dance Disziplinen. Es dürfen alle Paartanz-Disziplinen der IDO verwendet werden, darunter: – Salsa – Merengue – Jitterbug – West Coast Swing – Disco Fox – Salsa Rueda de Casino – Latino Show – Latin Style – Bachata – Argentinischer Tango – Milonga – Tango Vals

Bewertet werden unter anderem: – Raumnutzung auf der Tanzfläche – Choreografie und Gesamtbild – Musikalität und Timing – Interpretation der Musik – Ausführung der Bewegungen und Figuren

Erlaubte und empfohlene Figuren und Bewegungen richten sich nach den jeweiligen IDO-Reglementen der verwendeten Paartänze.


Haltung (Hold)

Der Grossteil der Darbietung muss paarweise in einer Tanzhaltung ausgeführt werden.


Routine

Kein Tänzer darf gegen sich selbst antreten.


Hebefiguren (Lifts)

Erlaubt.

Hebefiguren sind in allen Kinderklassen verboten.
Ausnahme: Sprünge im Einhand-Hold gelten nicht als Lift.


Akrobatische Bewegungen

Erlaubt.

In den Kinderklassen sind Akrobatiken erlaubt, wenn ein Körperteil den Boden berührt. Akrobatiken dürfen nicht dominieren und müssen ohne physische Unterstützung anderer Tänzer ausgeführt werden.

Akrobatik umfasst Bewegungen, bei denen sich der Körper um die Sagittal- oder Frontalachse dreht (z. B. Saltos, Handräder).

Akrobatische Bewegungen verbessern die Wertung nicht zwingend und können sich negativ auf die Punktzahl auswirken, wenn sie technisch nicht korrekt ausgeführt werden.


Szenische oder Bühnenrequisiten

Nicht erlaubt.


Handrequisiten

Erlaubt.


Bodenrequisiten

Nicht erlaubt. Requisiten, Flüssigkeiten, Schuhe, Kostüme oder andere Substanzen, die die Tanzfläche oder Bühne verschmutzen, beschädigen oder unsicher machen könnten, dürfen in keiner Disziplin verwendet werden.

Die Verwendung solcher Gegenstände wird mit einer Verwarnung und/oder direkter Disqualifikation geahndet.

Elektrische Geräte (z. B. persönliche Lichteffekte oder Musikgeräte), die an eine Steckdose angeschlossen werden, sind erlaubt, müssen jedoch batteriebetrieben sein.


Brillen und Hörgeräte

Wenn ein Tänzer aus medizinischen Gründen eine Brille tragen muss, wird empfohlen, diese mit einem elastischen Band am oder um den Kopf zu sichern. Hörgeräte müssen ordnungsgemäss befestigt sein.


Bewertung

X’ing-System und Platzierungssystem im Finale.


Ablauf des Wettbewerbs

Teilnehmer, die ohne triftigen Grund nicht gemäss Startreihenfolge auf der Bühne erscheinen, werden durch den Vorsitzenden der Wertungsrichter disqualifiziert.


Platzierung

Gemäss IDO-Regeln.

Bei Unklarheiten ist das originale Reglement der IDO massgebend.

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